Aktuelles

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"Leit schiabt's o !" 

Endlich gab es heuer im Anschluss an die Coronapause wieder die Möglichkeit, einen Maibaum aufzustellen. Nach den Vorarbeiten durch die Trachtenjugend, die die Kränze und Girlande gebunden und den Maibaum, wie seit vielen Jahren, beim bewährten Maibaumlieferanten Florian Stieberger aus Rimbach abgeholt, nach Moosthenning gebracht und sorgfältig bewacht hatte, trafen sich die Maibaumverantwortlichen mit ihren Helfern am 1. Mai, um den Maibaum 2022 herzurichten.

Gegen 15.00 Uhr war dies geschafft und das Aufstellen konnte beginnen. Dazu hatten sich viele Zuschauer eingefunden da unser Verein beschlossen hatte, heuer alle Zuschauer mit Speisen und Getränken zu versorgen und so das Maibaumaufstellen auch zu einem Familienfest werden zu lassen. Für die Kinder hatte man deshalb eigens eine Hüpfburg besorgt, die im anliegenden Kinderspielplatzbereich platziert wurde. Um gegen alle Witterungseinflüsse gewappnet zu sein, wurde zudem sicherheitshalber ein Teil des Zeltes der Moosthenninger Vereine aufgebaut.

Aber der Wettergott meinte es gut mit uns, denn der bis zum frühen Nachmittag anhaltende Nieselregen hörte endgültig auf und die Sonne ließ sich ebenfalls langsam blicken. Man konnte also problemlos mit dem Aufstellen des Baumes beginnen. Unter der fachkundigen Leitung von Vorstand Rainer Kopfmüller und Hans Benkhauser begannen die Helfer, den 27m langen Maibaum mit viel Irxen-Schmalz in die Höhe zu wuchten. Gegen 17.00 Uhr war das geschafft und der Maibaum an seinem Standort gesichert.

Nun konnten sich Helfer und Zuschauer mit Schnitzel- und Würstelsemmeln und den dazu, je nach Alter, passenden Getränken stärken. Eine Hüpfburg zu beschaffen war eine blendende Idee gewesen, denn diese und die Spielgeräte im Kinderspielplatz waren ständig von Kindern umlagert, sodass deren Eltern die Gelegenheit zu einem gemütliche Ratsch bei einer zünftigen Brotzeit beim und im Zelt nutzen konnten.

Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt der wiedererweckten Volkstanzgruppe des Vereins. Diese zeigte unter der ausgezeichneten musikalischen Anleitung durch ihre Musikerin Doris, dass sich ihr – trotz Corona-Pandemie - bisheriges intensives Training gelohnt hatte, denn alle gezeigten Volkstänze gelangen fehlerlos. Dafür erhielten sie auch den ihnen gebührenden Applaus der begeisterten Zuschauer.

Anschließend unterhielten Vorstand Rainer Kopfmüller, Daniel Stiess und Sebastian Eichinger mit ihren Diatonischen und dem Akkordeon die Anwesenden und veranlassten manchen Gast länger zu bleiben, als er eigentlich vorgehabt hatte. Sogar ein spontaner Volkstanz entstand, bei dem nicht nur Mitglieder der Tanzgruppe sondern jeder Besucher, der einen der Tänze kannte, mitmachen konnte und dies auch nutzte.

So kam diese neue Art des Maibaumaufstellens bei allen Helfern und Zuschauern hervorragend an und wird sicherlich im nächsten Jahr ihre Fortsetzung finden.

 

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Vorstandschaft dankt scheidenden Vorstandschaftsmitgliedern

Vorstandschaft dankt scheidenden Vorstandschaftsmitgliedern

Nachdem bei der letzten Wahl vor zwei Jahren der langjährige Vorstand Elmar Spanner den Verein in jüngere Hände übergeben hatte, stellte sich die damals gewählte junge Vorstandschaft am Sonntag, den 24. April 2022, zum ersten Mal der Wiederwahl.

Vorstand Rainer Kopfmüller begrüßte eingangs in der gut gefüllten Gaststube des Vereinslokales alle anwesenden Mitglieder, Vereinsvorstände, Gemeinderatsmitglieder und besonders den ehemaligen Vorstand Elmar Spanner, Ehrenmitglied Christoph Werner sowie den Ersten Bürgermeister Anton Kargel, der es sich nicht hatte nehmen lassen bei dieser Generalversammlung dabei zu sein und in deren Verlauf auch noch die Neuwahlen als Wahlleiter durchzuführen. Bevor Vorstand Kopfmüller mit seinem Tätigkeitsbericht begann, gedachte man noch der seit 2020 verstorbenen Vereinsmitglieder Angela Zimbaluk, Altbürgermeister Josef Roglmeier, Ehrenmitglied Gustav Konrad, Adolfine Benkhauser, Josef Mittermeier, Hans Schachtner und Franz Maier sen..

In seinem Tätigkeitsbericht bedauerte Rainer Kopfmüller, dass Corona-bedingt mache Vorhaben, die sich die neue Vorstandschaft vorgenommen hatte, leider nicht durchgeführt werden konnten. Besonders traf dies die Wiedereinführung der Moosthenninger Theatertradition, zu der Bühnenstück, Spielleiter, Bühnenbauer, Souffleuse, sowie die Akteure schon feststanden, aber wegen der Pandemie dann doch nicht gespielt werden konnte. Er hoffe aber, dass dies 2023 gelingen werde. Trotzdem habe man mehr als 30 neue Mitglieder gewinnen können, was ein besonderer Verdienst der seit 2021 wieder aktiven Moosthenninger Tanzgruppe sei. Da wegen Corona auch manche örtlichen und überörtlichen Termine nicht stattfinden konnten, habe man die Zeit genutzt und das Hauptaugenmerk auf die Renovierung und Umgestaltung der Trachtenräume gelegt. Sein besonderer Dank galt dabei dem Bürgermeister mit seinem Gemeinderat, die dies durch die Überlassung der Räumlichkeiten der ehemaligen Bäckerei realisierbar gemacht hatten. Dadurch war es möglich für die Unterbringung der Trachten neue Gelegenheiten zu schaffen und die gewonnenen Zusatzräume zu neuen Aufenthaltsräumen für die Trachten- und Dorfjugend umzugestalten. Während erstere schon geschaffen seien, stünde man bei der Renovierung der Jugendräume noch am Anfang. Die Planungen und Rohbauarbeiten seien aber schon weit fortgeschritten, erreichbare Zuschüsse ausgelotet und die Gemeinde habe ebenfalls Hilfe zugesagt. Dafür dankte er dem Bürgermeister und seinen Gemeinderäten nochmals besonders. Auch bei allen Mitgliedern der Vorstandschaft bedankte er sich für die stets offene und reibungslose Zusammenarbeit als Team, die ihm seine Arbeit sehr erleichtert hätte.

Jugendleiter Ralph Mündl zeigte in seinem Tätigkeitsbericht, dass er mit seinen Mitgliedern alle ihnen gestellten Aufgaben immer zuverlässig erledigt hatte. Die Trachtenjugend hätte bei allen bisherigen Umbauarbeiten stets aktiv mitgemacht und freue sich schon sehr auf ihre zukünftigen Räumlichkeiten. Für ihn sei dabei zudem wichtig, dass die Jugendlichen bei der Ausgestaltung auch eigene Ideen einbringen könnten und sollten und diese, wenn machbar, umgesetzt würden. Mit diesen Räumen hoffe er weiterhin neue aktive Mitglieder für die Moosthenninger Trachtler zu gewinnen und so zu helfen, die Zukunft des Vereines zu sichern. Nach den Kassenberichten für den Hauptverein und die Trachtenjugend, die von Kassierin Nicole Schöwel vorgetragen wurden und eine umsichtige und verantwortungsvolle Finanzpolitik des Vereines zeigten, konnte Fritz Springer als Vertreter der Kassenprüfer der Kassenwartin eine ausgezeichnete und sorgfältige Kassenführung bescheinigen und somit die anwesenden Vereinsmitglieder um Entlastung der Vorstandschaft bitten. Diese erfolgte dann auch einstimmig und zeigte der Vorstandschaft, dass sie ihre erste Amtszeit tadellos bewältigt hatte.

Nun übernahm Bürgermeister Kargel mit seinen Helfern, den Gemeinderäten Florian Huber und Simon Schöwel, als Wahlleiter das Heft. Er dankte der noch jungen Vorstandschaft für ihr Engagement seit der Amtsübernahme und dass sie sich vor zwei Jahren bereit erklärt hatte, dem Trachtenverein eine Zukunft zu geben. Weiterhin signalisierte er, dass er und seine Gemeinderäte ihre aktive Arbeit sehr wohl bemerkt hätten und deshalb für den Verein auch in Zukunft, wenn immer es nötig sein würde, ein offenes Ohr haben würden.

Da auch die Neuwahlen von der Vorstandschaft gut vorbereitet waren, konnten alle zu vergebenden Ämter problemlos besetzt werden. Erster Vorstand bleibt Rainer Kopfmüller, seine Stellvertreter Florian Jobst und Arthur Baumgartner wurden ebenso in ihren Ämtern bestätigt. Das Amt des Kassiers übernimmt Martin Werner, da bei Nicole Schöwel das Amt als junge Mutter zurzeit Vorrang hat. Schriftführer ist weiterhin Peter Parringer und in den Vereinsausschuss wurden Maria Schmidbauer, Friedl Krumpholz, Thomas Ehm und Sascha Färber berufen.

Von der Versammlung wurden satzungsgemäß in Ihren Ämtern bestätigt: als Jugendleiter Ralph Mündl, als Fähnrich Marco Nieberg, als Vortänzer Stefan Baumgartner zusammen mit seiner Frau Sonja und als Trachtenwartin Sonja Baumgartner zusammen mit Sonja Spanner, die deshalb ihren Sitz im Vereinsausschuss zur Verfügung gestellt hatte. Das zurzeit vakante Amt des/der stv. Jugendleiter -s /-in soll noch durch eine Wahl besetzt werden, sobald die Jugendlichen wieder Gruppenstunden abhalten können. Dem stimmte die Versammlung ebenfalls zu.

Da durch die stark gewachsene Zahl der Mitglieder neue Trachten beschafft werden müssen und auch die Um- und Ausbaumaßnahmen in den neuen Räumen den Verein in nächster Zeit finanziell stark beanspruchen werden, bat die alte und neue Vorstandschaft die Versammlung, den Vereinsbeitrag moderat anheben zu dürfen, um diese Aufgaben stemmen zu können. Die dafür satzungsgemäß notwendige Zweidrittelmehrheit wurde in der Abstimmung darüber weit übertroffen. Auch wurde festgelegt, dass der Einzug dieses Beitrages jeweils im Monat nach der Generalversammlung erfolgen solle.

Zum Schluss der sehr harmonisch verlaufenen Generalversammlung überreichte Vorstand Kopfmüller den beiden scheidenden Vorstandschaftsmitgliedern Nicole Schöwel und Sonja Spanner als Dank für ihre stets engagierte Mitarbeit noch eine kleine Aufmerksamkeit des Vereins.

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Aufgrund der gewiss noch länger andauernden unsicheren Covid-Pandemielage und der dadurch sehr schwierigen Planungen für die geplanten Theateraufführungen, haben sich unser Heimat- und Volkstrachtenverein und die Theatermitwirkenden nach einem gemeinsamen intensiven Treffen schweren Herzens dazu entschlossen, die für Anfang April geplanten Theatervorstellungen abzusagen.

Alle an dem Treffen Beteiligten waren sich aber einig, im nächsten Jahr einen erneuten Anlauf zu starten, um die vor einiger Zeit unterbrochene Moosthenninger Theatertradition wieder aufleben zu lassen und fortzuführen.

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Pfarrvikar Constantin

Gleich doppelten Grund zum Feiern hatte am Samstag, den 02.10.2021 unser Moosthenninger Heimat- und Volkstrachtenverein : Nach coronabedingtem Ausfall des Ehrenabends im letzten Jahr konnten heuer nicht nur das Erntedankfest gebührend gefeiert, sondern auch die Ehrungen langjähriger verdienter Mitglieder durchgeführt werden.

Bereits am Morgen hatten viele fleißige Helfer unseres Vereins den prachtvollen Erntedankaltar in der Benefiziumskirche  Mariä Himmelfahrt gestaltet und alles für die Feierlichkeiten am Abend bestens vorbereitet. Bei einem Standkonzert mit Blasmusik sammelten sich Vereinsabordnungen der Moosthenninger Vereine mit ihren Fahnen und Dorfbewohner um 17 Uhr am Dorfplatz vor der Kirche. Dann formierten sich alle zu einem Kirchenzug. Angeführt von Pfarrvikar Constantin Katelu Kamba - begleitet von Mesnerin und Ministranten - welche zur Feier des Tages in der traditionellen Mooser Tracht gekleidet waren – marschierte der Zug durch Moosthenning und danach geschlossen in die Kirche. Pfarrvikar Constantin zelebrierte den feierlichen Gottesdienst und rief den Gläubigen in Erinnerung, wie oft eigentlich jeder Grund zur Dankbarkeit habe. Für den passenden musikalischen Rahmen sorgte die Blasmusikgruppe des Standkonzerts mit der Schubertmesse.

Im Anschluss an den Gottesdienst zeigte die nach jahrelanger Abstinenz von Stefan Baumgartner und seiner Frau Sonja neu aufgestellte Tanzgruppe unseres Trachtenvereins ihr hervorragendes Können auf dem Dorfplatz. Getanzt wurden der Marschierboarische (Fensterltanz), die Sternpolka sowie der Bayerwaldlandler, wobei so mancher Tänzer einen ausgelassenen Juchzerer nicht unterdrücken konnte.

Danach lud der Trachtenverein zum Festakt in den Saal bei Herbergswirtin Dusanka Karanoviç. Vor einem gemeinsamen Abendessen begrüßte 1.Vorstand Rainer Kopfmüller kurz die Gäste und wünschte guten Appetit. Gemeinsam mit dem 2. Vorstand Florian Jobst und dem 3.Vorstand Arthur Baumgartner fand sodann die Ehrung langjähriger Mitglieder des Trachtenvereins statt. Die Vorstandschaft dankte den Trachtlerinnen und Trachtlern für ihre langjährige Treue zum Verein und fand für jeden Geehrten passende, persönliche Worte. Alle erhielten zur Erinnerung Ehrenurkunden und Ehrennadeln.

Für 25-jährige Vereinstreue wurden geehrt: Helga Bernauer, Christine Feicht sowie Altbürgermeister Georg Kutzi.

Auf 40-jährige Mitgliedschaft beim Heimat- und Volkstrachtenverein Moosthenning zurückblicken durften Ehrenfriede Aussprung, Gerlinde Baumgartner, Elisabeth Dobmeier, Helene und Josef Höhenberger, Resi Schachtner, Erwin Soller, Fahnenmutter Anna Schachtner sowie Annemarie Parringer.

Sogar schon seit einem halben Jahrhundert halten dem Verein  Brigitte Hoffmann, Georg Schachtner sowie Johann Schachtner die Treue.

50 Jahre Mitglied

Mit Volksmusik und - tanz ließ man anschließend den Abend in gemütlicher Runde ausklingen.

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Neue Eichengarnitur am SpielplatzObwohl bereits im Sommer vereinsübergreifend umfangreiche Renovierungsarbeiten am Spielplatz in der Moosthenninger Ortsmitte vorgenommen wurden, nimmt der Fortschritt am Spielplatzgelände weiterhin seinen Lauf. So konnte heuer im September eine großzügige, neue Sitzgelegenheit installiert werden.

Während der letzte Arbeitseinsatz unter der Federführung des Spielplatz-Paten, der FFW Moosthenning, durchgeführt wurde, war es dieses Mal unser Heimat- und Volkstrachtenverein, der unsere Trachtenjugend mit dem Bau von zwei Bänken und einem Tisch beauftragte. Vereinsschriftführer Peter Parringer übernahm die Leitung der operativen Arbeit und fertigte in der väterlichen Schreinerei die Garnitur. Das Eichenholz dafür wurde dankenswerterweise von der Gemeinde Moosthenning zur Verfügung gestellt, denn Erster Bürgermeister Anton Kargel konnte mit unserer Moosthenninger Trachtenjugend auf einen zuverlässigen Partner bei der Umsetzung der Aufgabe zählen.

Anlässlich dieser weiteren erfolgreichen Aufwertung sind sich alle Beteiligten sicher, dass durch den gemeinsamen Einsatz von Gemeinde, ehrenamtlich Tätigen aus den Vereinen und Dorfgemeinschaft ein familienfreundliches Spielplatzgelände mit hohem Erholungswert langfristig erhalten werden kann.